Read Die Spur des Dschingis-Khan (Hans Dominiks Utopien) by Hans Dominik Online

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Diese Neuausgabe enth lt den vollst ndigen Originaltext des Romans Die Spur des Dschingis Khan des deutschen Science Fiction Autors Hans Dominik aus dem Jahr 1922....

Title : Die Spur des Dschingis-Khan (Hans Dominiks Utopien)
Author :
Rating :
ISBN : 1523903449
ISBN13 : 978-1523903443
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : CreateSpace Independent Publishing Platform 5 Februar 2016
Number of Pages : 234 Seiten
File Size : 972 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Spur des Dschingis-Khan (Hans Dominiks Utopien) Reviews

  • K. Neumann
    2018-11-11 17:35

    Die frühe Science Fiction des 20. Jahrhunderts ist schon eine ganz eigene Sache. Sie ist gekennzeichnet von bedingungslosem Glauben an Wissenschaft und Fortschritt, konzipiert - aus heutiger Sicht atemberaubende, weil manchmal doch sehr "verdrehte" - interessante Konzepte und liest sich teilweise auch aufgrund der "alten" Ausdrucksweise der Autoren wie ein modernes Märchen. So auch dieses Werk, welches im Jahre 1923 zunächst als Fortsetzungsroman in eer Zeitschrift "Die Woche". Hier geht es um Besiedelung der sibirischen Steppe - der nötige Regen wird mithilfe eines radioaktiven Salzes erzeugt, das zusammen mit Wasser Hitze erzeugt und dadurch die Regenwolken hervorbringt. Abenteuerlich!!! Na ja, das ist halt Science Fiction. Natürlich hält das chinesische Reich nicht still, da es Beeinträchtigungen seiner Interessen befürchtet, und schon sind wir wieder mitten im politischen Intrigenspiel, welches ein weiteres Kennzeichen vor allem der früheren Romane Dominiks ist. Gleichzeitig der Grund, weshalb ich nur einen Punkt vergeben kann. Der Rassismus des frühen Hans Dominik ist absolut unerträglich, der Gedanke "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" aus Kolonialzeiten beherrscht größtenteils seine Werke, was den sonst sehr spannenden Geschichten massiven Abbruch tut. Chinesen tauchen nur als "die Gelben" auf, sind immer verbrecherisch und düster, und fast alle "Guten" sind - natürlich - Deutsche. Ach ja, die "weiße Rasse" ist natürlich die überlegene... der Gedanke minderwertigen Lebens im Osten schimmert nur zu deutlich durch. Insofern kann man dieses Buch, ebenso wie die anderen früheren Werke Dominiks, eigentlich nur Sammlern empfehlen, die sich mit früher SF des 20. Jahrhunderts befassen. Für normale Leser ist die Einstellung Dominiks unerträglich. Erst in späteren Büchern, z. B. dem Professor-Eggerth-Zyklus, entsagt er dem unverblümten "Deutschland, Deutschland, über alles".