Read Lizenz zum Bauernfang by Stefan Loipfinger Online

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Die Suche nach den Schuldigen der weltweiten Finanzkrise l uft auf vollen Touren Wer aber einer einzelnen Gruppe, seien es Bankmanager, Politiker, Ratingagenturen, Aufsichtsbeh rden oder B rsenspekulanten den Schwarzen Peter zuschieben will, ist auf der falschen Spur Das Ursachengeflecht ist zu vielf ltig, als dass man eine einzige Branche in die S ndenbock Rolle dr ngen kann Am Beispiel der Fonds und Beteiligungsbranche, die er 15 Jahre lang als Journalist beobachtet, begleitet und kritisiert hat, skizziert Fondspapst Stefan Loipfinger in seinem Buch Lizenz zum Bauernfang Ursachen und Zusammenh nge Mit Beispielen aus seiner langj hrigen Praxis, die so haarstr ubend sind, dass sie geradezu nach Ver ffentlichung schreien Dabei nimmt der Autor, unter anderem mit dem Helmut Schmidt Journalistenpreis f r verbraucherfreundliche Berichterstattung ausgezeichnet, wahrhaft kein Blatt vor den Mund Zudem scheut er sich nicht, Ross und Reiter zu nennen Auch die angeblich unabh ngigen Ratingagenturen und Analyseh user kommen nicht ungeschoren davon Das gleiche gilt f r die meist mit Unt tigkeit gl nzende Bundesaufsicht BaFin Deren Handeln in der Vergangenheit zeigt ebenso den riesigen Reformbedarf Eine brisante Mischung aus Fakten und Details, die mitunter an einen Wirtschaftskrimi erinnern Algemeinverst ndlich und ohne Fachchinesisch geschrieben, mitunter auch witzig bis sarkastisch Ein Buch, das auch Finanzlaien mit gro er Spannung lesen k nnen Zudem noch lehrreich, weil die Abzockermethoden vieler Finanzmanager gnadenlos offen gelegt werden....

Title : Lizenz zum Bauernfang
Author :
Rating :
ISBN : 3000264124
ISBN13 : 978-3000264122
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Stefan Loipfinger Auflage 1 Auflage 21 November 2008
Number of Pages : 181 Pages
File Size : 660 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Lizenz zum Bauernfang Reviews

  • Wolfram Bittermann
    2018-11-02 16:56

    Wie blauäugig viele Investoren sind !! Und mit welcher Chuzpe die Manager agieren ! Und dieses Buch von einem "kleinen" Banker !

  • O. Schäfer-privat
    2018-11-10 23:41

    könnte dieses wohl bislang einmaliges Buch auch heißen.Stefan Loipfinger hat in den lezten Jahren die Fondbranche verändert.Zum Gegensatz mancher Journalisten, die über solche Themen schreiben, sucht Loipfinger bewußt die Konfrontation und findet diese auch gegenüber den Anbietern geschlossener Fonds. Als studierter Bankkaufmann weiß Loipfinger auch fachlich zu argumentieren. Den Gegenbeweis zu erbringen fällt den Fondanbietern schwer. Loipfinger hatte mitte der Neunziger Jahre mit all seinen Aussagen und Prognosen recht. Der Staat , der bislang nach Verbraucherschutz schreit, sollte dieses Buch lesen und anwenden. Jeder Vermögensberater,Rechtsanwalt , Richter und Staatsanwalt sollte dieses Buch lesen. Für einen Anleger geschlossener Fonds ist dieses Buch nur geeignet wenn man starke Nerven hat aber nicht, wenn man weiter in seinen Prospektträumen seiner Geldanlage bleiben möchte. Das Buch liest sich einfach , fließend und klärt auf. Nachdem man es zu Ende gelesen hat, denkt man darüber nach . Die Kernbotschaft des Buches . Jeder ist sich selbst der Nächste. Auf Kosten der Anleger.Es lohnt sich das Buch zu kaufen.

  • decisio prudentiae
    2018-11-08 00:57

    Loipfinger macht sich seit vielen Jahren in der Aufklärung zweifelhafter Praktiken im Investmentvertrieb verdient. Seine Ausführungen sind ein selten klarer Blick hinter die makellosen Kulissen, vor denen sich die Investmentindustrie dem ratsuchenden Privatanleger gerne zeigen möchte. Sie regen zu kritischer Distanz gegenüber Investmentprodukten an, insbesondere im Bereich der geschlossenen Fonds und geben sehr hilfreiche Hinweise zu möglichen "wunden Punkten" bei derartigen Investmentprodukten.Man möchte nach der Lektüre jedem Anleger davon abraten, sich in geschlossenen Fonds zu engagieren, bevor er1) sich einige kritische Quellen wie die vorliegende zur Gemüte geführt hat,2) die hieraus folgenden möglichen kritischen Punkte für das beabsichtigte Investment identifiziert hat,3) und die daraus resultierenden Bedenken in überzeugender Weise ausräumen konnte.Insofern ist die Lektüre des Buches jedem, der eine Anlage in geschlossenen Fonds beabsichtigt, dringend ans Herz zu legen.

  • Marnia Sanders
    2018-10-21 17:39

    Es liest sich wie das Tagebuch eines Journalisten. Stefan Loipfinger berichtet amüsant und spannend über die dunklen Machenschaften des so genannten grauen Marktes. Besonders interessant ist dabei, welch große Rolle die Fondsbranche bei der derzeitigen Finanzkrise spielt. Fehlkäufe und -einschätzungen der Initiatoren, Falschbewertungen der Gutachter und bewusstes Wegsehen von Seiten der zuständigen staatlichen Behörde führten und führen immer wieder zu Millionenverlusten. Ins Fäustchen lachen sich dabei jene Anbieter, die durch überhöhte Verwaltungsgebühren und sonstiges Abzweigen der Anlegergelder ihre eigenen Konten munter füllen, auch wenn alles andere längst den Bach herunter gegangen ist. Und die Anleger fallen beim nächsten Initiator wieder auf die Versprechen vom schnellen Geld ohne - sichtbares, weil im Kleingedruckten verstecktes - Risiko herein, einer nach dem anderen, wie die Lemminge.Ein absolut lesenswerter Enthüllungsroman, der die Arbeit eines Wirtschaftsjournalisten nicht nur dokumentiert, sondern - einmal mit lachendem, einmal mit weinendem Auge - von der ersten bis zur letzten Zeile fesselnd miterleben lässt.

  • ECOreporter.de
    2018-11-10 22:03

    Zwei Dinge vorweg: Erstens wird dieses Buch vielen überhaupt nicht gefallen. Und zweitens ist es gerade deshalb lesenswert.Aber von Anfang an: Der Bankkaufmann und Journalist Stefan Loipfinger ist nun Aussteiger. Er kehrt der Fondsbranche den Rücken ' und viele werden aufatmen. Denn Loipfinger ist in dieser Branche nicht durchgängig beliebt. Eher im Gegenteil. Mit seinen journalistischen Beiträgen hat er viele Fondsgesellschaften, Anlageberater und Finanzvertriebler gepiesackt. 'Hinter den bunten Kulissen der Seifenblasen-Spezies wuchern legale und illegale Machenschaften, jede Menge Intrigen und Geldgier pur', so seine Einstellung. Noch eine Kostprobe? 'Vieles ist derart haarsträubend, dass es regelrecht nach Veröffentlichung schreit'. Ein Blick 'hinter die Kulissen einer häufig korrupten Kaste' nennt er sein Buch, das im Eigenverlag erschienen ist- und in guter Bindung und Gestaltung daherkommt, nicht eigenverlagsmäßig.Bei einigen Passagen bleibt dem Kenner die Spucke weg ' man ist so offene Worte kaum gewohnt. Wenn sich Loipfinger etwa Rating-Agenturen vorknöpft und fragt, was auf deren Analysen zu geben sei, wenn sie nicht einmal ihre eigenen Finanzen im Griff hätten? Filz, heiße Luft, Grobabsahner, Hütchenspieler, 1000-PS-Bugatti-Fahrer, Ratingbande: Loipfingers Vokabular erfreut jeden, der es gerne eindeutig hat. Scope, VCH, GSC Research, GUB und anderen wird die Lektüre weniger gefallen. Loipfingers Buch ist persönlich, und gerade in den Passagen, in denen er schildert, wie er seine eigenen Arbeit vorangetrieben hat, welche Hindernisse vor ihm auftauchten, da ist es am lesenswertesten. Trotz aller deftigen Kritik ' die viele nicht teilen werde ' ist das Buch keine verbiesterte Abrechnung. Natürlich werden Marktkennern viele der Punkte, die Loipfinger in dem Buch kritisiert, bekannt sein. In dieser Ansammlung bieten sie dennoch eine teilweise neue Perspektive. Für die meisten Leser neu sein dürfte die Schilderung der Art und Weise, wie das 'Ein-Mann-Enttarnungs-Unternehmen' Loipfinger kämpft. Am Ende verspricht er: 'Der Kämpfer mit der Feder wird sich nicht aufs gemütliche Sofa zurückziehen.'