Read Die römische Armee: Die Legionen der antiken Weltmacht und ihre Feldzüge by Nigel Rodgers Online

die-rmische-armee-die-legionen-der-antiken-weltmacht-und-ihre-feldzge

Bewaffnung und Ausr stung eines Legion rs Vom Feldzug gegen Hannibal und der Eroberung Germaniens Durchgehend farbig illustriert Mit zahlreichen Karten...

Title : Die römische Armee: Die Legionen der antiken Weltmacht und ihre Feldzüge
Author :
Rating :
ISBN : 3850032868
ISBN13 : 978-3850032865
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Tosa 1 August 2008
Number of Pages : 390 Pages
File Size : 892 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die römische Armee: Die Legionen der antiken Weltmacht und ihre Feldzüge Reviews

  • Frankengott
    2018-11-09 15:53

    ein gutes buch als einstieg zu disen thema.wer mehr wissen will muss noch andere bücher kaufen.als einstieg zu empfehlen

  • bernhard wottke
    2018-11-17 21:55

    Von diesem Buch würde ich absolut abraten, da hier zum einen die römische Armee (wie leider so oft) nur schablonenartig dargestellt ist (v.a. 1.Jdh. n. Chr.),Zum anderen haben sich hier etliche krasse Fehler eingeschlichen; es gibt zu diesem Thema wesentlich bessere Bücher.

  • Auxiliar
    2018-10-30 19:51

    Das Buch selbst ist schön gegliedert und reichlich mit ansprechenden und aussagekräftigen Bildern versehen. Da es die Zeit des kompletten Imperiums bis zum Untergang des Westreiches mit Ausblick auf Byzanz abdecken will, also mithin einen Zeitraum von über tausend Jahren (!) ist es gut, dass der Autor (wie oft bei Briten üblich) über eine knappe, prägnante Sprache verfügt und somit auch kurze Texte anschaulich werden lässt.Ein guter Einstieg also in ein sehr komplexes Thema? Letztlich NEIN! Die Texte enthalten häufig gravierende Fehler und letztlich bläst der Autor ein ungefiltertes Lied über Roms Größe und seine unvergleichlichen Heere. Er lässt kaum erkennen, welchen Einfluss gerade die Lernfähigkeit der Römer und ihre hervorragende Organisation auf das Heer hatte und das es sich häufig wandelte und in einem Prozess ständiger Anpassung begriffen war. Es blieb nicht bei den Asterix-Römern: Schienenpanzer tragende Legionäre mit Pilum und dem Gladius als Kurzschwert. Im entsprechenden Kapitel geht er Autor auch darauf ein, doch später unterstützt das Buch solche Plattheiten aber zuhauf. Gekoppelt mit reiner römischer Glorifizierung, wie es selbst ein antiker, römischer Senator kaum besser hätte formulieren können. Dass er diverse Kaiser etwas zu sehr verherrlicht (wie etwa Julian oder den Feldherren Aetius), mag bei den Vorlieben des Autors ja noch angehen. Sachliche Fehler aber sind nicht zu entschuldigen! Dazu erweckt er meist den Eindruck, fast alle Kriege seien Rom aufgezwungen worden, womit er den antiken Topos bedient, dass die Römer nur gerechte Kriege geführt hätten und lässt damit die alte, sachlich völlig falsche Propaganda Roms wieder aufleben. Unter einem gezeichneten Feldzeichen einer Kohorte Hilfstruppen steht fälschlich: >Das Feldzeichen einer Kohorte, einer Unterabteilung der Legion<. Richtig ist, dass die Kohorten Unterabteilungen der Legionen waren, aber hier hätte nicht das Feldzeichen von Hilfstruppen (in diesem Fall VII. Raetische Kohorte) prangen dürfen, denn diese gehörten nicht zu den Legionären. Hilfstruppen eben, nichts Anderes bedeutet es, wenn von Auxiliartruppen die Rede ist!Die Fehler reichen von falschen Zuordnungen bis zu wichtigen Fehlern im geschichtlichen Kontext. Neben vielem Interessanten entwertet der Autor sein Werk durch derartige Fehler.Beispiele? Ich habe sie zuhauf gefunden. Arminius der Cherusker etwa war kein König der Cherusker. Hannibal bot den Römern nach der Schlacht von Cannae keine Friedensgespräche an, welche die Römer ausschlugen, sondern er konnte nach damaliger Praxis damit rechnen, dass die Römer um Frieden nachsuchen würden. Diese taten das nicht und es wurde sein Verhängnis. Dem Kaiser Aurelian, der die Provinz Dakien aufgeben musste, wird dieses Land fälschlich als Heimat zugewiesen, obwohl er aus Mösien stammte. Die Westgoten besaßen niemals ein Königreich nördlich der Karparten, sie besaßen in den Zeiten nördlich der Donau nur Kleinkönige und gründeten ihr erstes, einheitliches Königreich erst als von den Römern angesiedelte Föderaten in Südfrankreich! Die Niederlage des Varus, die zur Aufgabe des rechtsrheinischen Germanien führte, fand NACH der Niederschlagung des pannonischen Aufstandes statt! Der Autor erweckt den Eindruck beides hätte zur gleichen Zeit stattgefunden und impliziert damit der germanische Sieg sei nur möglich gewesen, weil die Römer anderweitig beschäftig gewesen seien. Caesar lässt er über den Germanenkönig Ariovist während des Gallischen Krieges siegen, >der den Rhein überschritten hatte< schreibt er. Dabei war Ariovist bereits seit 71 v. Chr. mit seinen Germanen dort und galt in Rom als Freund der Römer. Der Senat hatte ihn mit dem Titel >König und Freund< geehrt, was ihn automatisch zum Verbündeten erklärte. Caesar kam erst 58 v. Chr. in das nichtrömische Gallien und begann den Krieg mit Ariovist ohne dazu autorisiert zu sein! Beim Autor liest es sich stattdessen, als habe Caesar im römischen Einflussbereich germanische Eindringlinge vertrieben! Ähnliche falsche Eindrücke erweckt er auch in vielen anderen Abschnitten.Wer kann schon behaupten derartig viel von diesem Thema zu verstehen, dass einem alle Fehler auffallen, doch habe ich als interessierter Laie bereits viel zu viele Aussagen gefunden, die verfälschend wirken. Wenn ich mich informieren will, dann muss ich mich auf die Aussagen doch wenigstens weitgehend verlassen können. Das Buch ist weit davon entfernt dies leisten zu können!

  • timediver®
    2018-11-10 19:10

    "Ceterum censeo Carthaginem esse delendam.....".....der Cato dem Älteren (234 v. Chr. - 149 v. Chr.)zugeschriebene Spruch gibt nicht nur dessen Meinung wieder, sondern lässt erahnen, über welch ein Militärmaschine das Imperium Romanum verfügte. Zweifellos war das römische Heer die disziplinierteste und am besten bewaffnete und damit wirksamste Armee der Antike. Vom Sieg über Hannibal (202 v. Chr.) bis zur vernichtenden Niederlage gegen die Goten in der Schlacht von Adrianopel (378 n. Chr.) war Roms Vormachtstellung nahezu unangefochten, wenn man von vereinzelten Niederlagen an der Peripherie des Reiches einmal absieht. Nur in den "finsteren" germanischen Wäldern, dem Hochland der Pikten und an den Wüsten des Nahen Ostens stieß die, in allen Ecken der damals bekannten Welt, operierende erste Berufsarmee an ihre Grenzen.......Der in Großbritannien unter seinem Originaltitel "The Roman Army: Legions, Wars and Campaigns: A Military History of the World's First Superpower from the Rise of the Republic and the Might of the Emp: Legions, Wars and Campaigns" bereits 2003 erschienene, großformatige (30,4 x 23,6 x 1,4 cm), 128seitige Band stellt nach einer kurzen Einleitung das Thema in sechs Kapiteln dar.Kapitel 1 gibt einen Überblick über die Entwicklung der Armee von einer unbezahlten Bürgermiliz bis zum weltbeherrschenden Berufsheer. Im Mittelpunkt stehen Selbstverständnis, Kampfmoral, Werte und Loyalität der Truppen. Das zweite Kapitel "In der Armee" befasst sich mit Organisation, Ausbildung, Dienst und Bezahlung der Legion. Als besonderes Beispiel des militärischen Drills und Disziplin gibt es ein Reenactmentfoto, auf dem die testudo (Schildkröte) nachgestellt wird. Die Legionäre konnten nicht nur in kurzer Zeit ein eigenes, befestigtes Lager aufschlagen, sondern leisteten auch wichtige Beiträge beim Bau von Strassen, Brücken und Kanälen. Eine besondere Stellung kam den Auxiliartruppen zu. So verdingten sich Kreter und Syrer als Bogenschützen, Gallier, Nubier und Sarmaten als Reiter, während die Schleuderer von den Belearen kamen. Flotten und Schiffe werden auf zwei Seiten recht kurz abgehandelt. Die Seeschlacht von Actium (31 v. Chr.) findet sich erst auf Seite 65.Gleichwohl das 3. Kapitel mit "Die Männer und ihre Waffen" überschrieben wurde, bietet es neben Rüstung und Waffen auch Einblicke in Artillerie und Belagerungstechniken, sowie Ansichten von Triumphzügen und anderen Ehrungen. Drei Unterkapitel dienen der Beschreibung "fester" Legionslager, der großen Festungen der Antike und dem Bau von Stadtmauern, am Beispiel der Porta Nigra in Trevorum.Nach einem kurzen Beitrag zu marschieren, Schlachtordnung und kämpfen werden im vierten Kapitel die "großen" (Eroberungs)kriege in chronologischer Reihenfolge vorgestellt. Von den Schlachten bei Cannae, Zama, Actium und Pharsalos und der Belagerung von Alesia gibt es Aufstellungspläne der Römer und ihrer Gegner. Die Truppenbewegungen sind lediglich mit Pfeilen angedeutet. Pläne über den weiteren Verlauf der Schlachten fehlen ebenso wie z. B. ein Plan der Schlach am Trasimenische See. Während sämtliche Ereignisse jeweils auf zwei Seiten abgefasst sind, widmet der Autor allein der Eroberung Britanniens vier Seiten.Kapitel 5 zeigt das Römische Reich im Verteidigungskampf an seinen natürlichen Grenzen und befasst sich außerdem mit dem Jüdischen Aufstand (70 n. Chr.), der zur Diaspora führen sollte, der Belagerung Masadas und dem Simon Bar Kochba Aufstand. In einem besonderen Essay wird das politisch-religiöse Verhältnis zwischen Römern und Juden erläutert.Die Schwerpunkte des Buches wurden mit 33 Seiten jedoch mit dem 6. Kapitel auf den "Abstieg und Fall" des Römischen Reiches gesetzt. Der Bogen streckt sich von den Soldatenkaisern, über Teilreiche und Tetrachen bis zur Völkerwanderung mit dem endgültigen Fall Roms und den germanischen Reichen auf dem einstigen römischen Territorium. Zum Abschluss gibt Nigel Rodgers eine vierseitige Erklärung warum Byzanz überleben konnte.Ein alphabetisches Register bildet den Abschluss eines Buches, das neben zahlreichen schwarzweißen und farbigen Abbildungen, auch einige historische Landkarten vorweisen kann. Daneben gibt es farblich und graphisch genauso gelungene Karten auf denen z. B. Provinzgrenzen, die Siedlungsgebiete von Barbarenstämmen oder römische Feldzüge eingezeichnet sind."Die Römische Armee. Die Legionen der antiken Weltmacht und ihre Feldzüge" ist ein anschaulich gemachter Band, bei dem sich Text und Abbildungen die Waage halten. In seiner Darstellung recht er jedoch nicht an das 1980 veröffentlichte Buch "Warfare in the Classical World: An Illustrated Encyclopedia of Weapons, Warriors, and Warfare in the Ancient Civilisations of Greece and Rome" von John Warry heran. In Anbetracht ihres äußerst günstigen Preisleistungsverhältnis kann Nigel Rodgers Zusammenstellung dennoch mit 4 Amazonsternen bewertet werden.