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Miguel Hirsch lebt seit vielen Jahren als Radiojournalist in Buenos Aires Dort, in der Heimat und Bischofsstadt von Jorge Bergoglio, hat er viele Menschen getroffen, die den heutigen Papst Franziskus persnlich gut kennen Verwandte, Nachbarn, Freunde, Mitarbeiter oder Partner bei verschiedenen Projekten Sie alle haben etwas zu erzhlen von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit Jorge Mario Bergoglio, sei es seine Schwester, seine Jugendfreundin, sein bisheriger Sprecher, sein Weihbischof, der Brgermeister von Buenos Aires, der Friedensnobelpreistrger und Menschenrechtler Adolfo Perez Esquivel oder viele andere Sie steuern ihre persnlichen Geschichten bei, die die menschliche Seite des neuen Papstes zeigen und ein Verstehenshintergrund fr seine neue Art der Amtsfhrung sind kurzweilig und erhellend von Miguel Hirsch zu einem Gesamtbild zusammengefhrt....

Title : Jorge: Begegnungen mit einem, der nicht Papst werden wollte
Author :
Rating :
ISBN : B00IS00SRE
ISBN13 : -
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Verlag Herder Auflage 1 27 Februar 2014
Number of Pages : 370 Pages
File Size : 666 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Jorge: Begegnungen mit einem, der nicht Papst werden wollte Reviews

  • Monika Lamers und Karl Lamers
    2018-12-16 17:05

    Die Informationen über Franziskus sind vielfältig und offenbar gut recherchiert. Man gewinnt ein anschauliches Bild dessen, wie Bergolglio gewirkt hat - allerdings nur, wenn man diese langweilig vorgetragenen Informationen im eigenen Kopf zusammensetzt und zu vergegenwärtigen sucht.Der Autor verfügt leider nicht über eine gute Schreibe. (Kann sein, dass ich, da selbst Autorin, das zu streng sehe.)Wenn es dem Leser um vielfältige Information geht, kann man das Buch bedingt empfehlen; es ist zudem ziemlich teuer.

  • Sylvester
    2019-01-03 19:13

    Ich habe das Buch in anderthalb Tagen ausgelesen. Ausgezeichnet geschrieben. Ich hoffe, der Autor wird irgendwann mal eine Fortsetzung schreiben.

  • Neumi
    2019-01-11 23:20

    Ein sehr lesenswertes Buch über Papst Franziskus + + + + + + + + + + + + +

  • Jaroschek
    2019-01-14 23:04

    „Wie ist er nun, der neue Papst“, diese Frage ist wohl schon inzwischen beantwortet. Miguel Hirsch, der Deutschland-Korrespondent argentinischer Medien kann kaum überraschend Neues bringen. Auf den Klappentexten zählt er zwar sehr viele Informanten aus der nahen Umgebung des Papstes auf, aber was die erzählen, hat sich längst herumgesprochen. Bis auf wenige ausgefallene Ausnahmen findet Franziskus mit seinem bescheidenen Auftreten, seiner Zuwendung zu den Armen und Notleidenden breite Zustimmung. Die taz ist mit ihrer lächerlichen Überschrift ‚Junta- Kumpel löst Hilterjungen‘ ab eine lächerliche, geschmacklose Ausnahme. Der Leser erfährt viel über die sozialen und politischen Verhältnisse in Argentinien und über die Haltlosigkeit der Vorwürfe, die man in diesem Zusammenhang anfangs gegen Franziskus erhoben hatte. Nachdenklich macht die Aussage des Mitarbeiters der argentinischen Bischofskonferenz Accaputo, der den Papst nicht als konservativ, sondern als orthodox bezeichnet. Diese Unterscheidung erklärt sich wohl damit, dass das Wort ‚konservativ‘ heute eine negative Konnotation hat. Mit Sicherheit ist Franziskus aber wirklich absolut orthodox. Neue moralische Wertungen sind von ihm nicht zu erwarten, es kommt ihm sehr stark darauf an, dass die Kirche sich stärker den Gläubigen zuwendet. Starke hierarchische Abstufungen lehnt er ab. Die Kirche soll nicht mit einer Trauermiene durch die Welt ziehen. Sein Biograph Rubin kann sich auch vorstellen, dass es unter Bergoglio zu einem Wahlzölibat wie bei den Orthodoxen kommt. Das würde natürlich die Frage nach einer Lösung dieses Problems erheblich entspannen.

  • rollgardiniapfefferminzus
    2018-12-18 19:53

    Miguel Hirsch nimmt seine LeserInnen mit auf eine Spurensuche im Umkreis des inzwischen nicht mehr ganz so neuen Papstes. Ausgangspunkt ist die Nachricht vom Rücktritt des Kardinals Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI., der beschlossen hatte sein Amt nach nur acht Jahren niederzulegen. Als Bergoglio Ende Februar nach Rom aufbrach, ahnte er noch nicht, dass er dreizehn Tage später aus dem Konklave als Papst Franziskus hervorgehen würde.Nachdem er die Papstwahl selbst relativ kurz dargestellt hat, widmet sich Hirsch sehr extensiv und sehr detailliert den Ereignissen, die dem Aufstieg des Kardinals zum Papst vorausgingen, spart dabei das Verhältnis Bergoglios zu den derzeitigen argentinischen Machthabern, der Familie Kirchner, genauso wenig aus wie seine Tätigkeiten während der argentinischen Militärdiktatur. Ein sehr lebendiges und facettenreiches Bild des neuen Papstes entsteht, als interreligiöse Kontakte und die Theologie des Volkes im Mittelpunkt stehen. Das Buch endet mit „Perspektiven“, mit dem, was man von Papst Franziskus erwarten darf, was aber mit Sicherheit nicht überstürzt durchgesetzt werden wird. Um einen der vielen Gesprächspartner des Autors, Bischof Víctor Fernández zu zitieren: „Aber er wird nichts überstürzen, sein Stil zeichnet sich durch Behutsamkeit aus und ist stets auf Konsensbildung bedacht. Hinter seinen Aktionen, Optionen und Entscheidungen verbergen sich tiefgründige Gedanken“ (S. 158). Die Welt darf also gespannt sein.Alles in allem bietet Hirsch eine tiefgründige journalistische Recherche. Für LeserInnen, die über Südamerika im Allgemeinen und Argentinien im Besonderen nicht oder nur oberflächlich informiert sind, geht diese eventuell zu sehr in Einzelheiten und lässt zu viele Menschen zu Wort kommen – einerseits. Andererseits begründet diese Vielfalt eine differenzierte und – soweit möglich – objektive Berichterstattung. Hirsch hat einen relativ dichten Text in einem kurzen Buch vorgelegt, das auch als Quelle für weiterführende Untersuchungen dienen kann.

  • Dieanke
    2019-01-04 01:14

    Das Buch ist sehr spannend geschrieben, vor allem, weil es ohne jedes Bild auskommt. Ich habe es an 2 Abenden quasi verschlungen. Das mag eben auch daran liegen, dass es sich nicht wirklich um eine traditionelle Biografie handelt, sondern weil es eben die Geschichte eines Pontifikates erzählt. Die Aussagen von Jorges Freunden aus Argentinien verleihen dem ganzen sehr viel Herz. Auch der Bogen, der zur Brandrede Benedikts aus dem Jahre 2011 zur Entweltlichung der Kirche geschlagen wird, finde ich durchaus beeindruckend.Es macht viel Spaß, dieses Buch zu lesen, sowohl für tief Gläubige als auch für Zweifler wie mich. Es wirkt inspirierend und erfrischend anders wie alles andere, was man bisher von der römischen Kurie so hört.