Read Das Ende der Globalisierung: Warum wir wieder vernünftig wirtschaften müssen by Christian Ganowski Online

das-ende-der-globalisierung-warum-wir-wieder-vernnftig-wirtschaften-mssen

Die Verheiungen der Globalisierung haben sich nicht erfllt Mehr noch Diese hat die aktuelle Krise erst ermglicht Aber auch ohne Weltwirtschaftskrise machen sich die negativen Seiten des Globalisierungswahns bemerkbar aus Sicht der kologie und des Klimas ist sie eine Katastrophe, die Ausrichtung auf den Export macht Unternehmen abhngig von fremden Mrkten und vom lpreis, der Verbraucher leidet zudem durch mangelhafte Produktqualitt infolge fehlender internationaler Standards Die derzeitige Globalisierung droht zu einer Blase zu werden, deren Kollabieren gravierende Folgen haben wird die De Globalisierung ganzer Wirtschaftsbereiche Das Pldoyer der Autoren lautet deshalb Nicht zurck zum Faustkeil, aber zurck zu einem vernnftigen Wirtschaften in Mrkten, die berschaubar sind Sie wagen den Blick in eine durch kologische und konomische Zwnge wieder de globalisierte Zukunft und worauf Unternehmen sich einstellen sollten, warum dies nicht schlecht sein muss und was dies fr uns alle bedeutet....

Title : Das Ende der Globalisierung: Warum wir wieder vernünftig wirtschaften müssen
Author :
Rating :
ISBN : B00J4C4AEM
ISBN13 : -
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : REDLINE Verlag 12 Oktober 2009
Number of Pages : 502 Pages
File Size : 870 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Das Ende der Globalisierung: Warum wir wieder vernünftig wirtschaften müssen Reviews

  • Robin Rolofs
    2019-06-08 16:17

    Ich habe nichts gegen kritische Meinungen. Ich mag sie sogar. Aber damit Sie mich überzeugen, sollten diese auch logisch begründet sein und belegbar sein. Das vorliegende Buch bietet beides nicht. Vor allem deswegen nicht, weil ich das Gefühl nicht los werde, dass der Autor 'weg' von der Globalisierung will, weil er sie selber nicht wirklich versteht, wie im übrigen auch die meisten wirtschaftlichen Zusammenhänge.Die Argumente gegen die Globalisierung sind in der Regel immer- Verluste des Wohlstands und Arbeitsplätze im Heimatland/Kontinent- Die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher- UmweltschädenAuch im vorliegenden Buch, werden diese 'Argumente' aufgegriffen. Das sich das Durchschnittseinkommen eines Normalverdieners zwischen 1965 und 1998 praktisch verdoppelt hat wird nicht erwähnt und hat wohl auch nicht bei der kritischen Hinterfragung der eigenen Position beigetragen. Diese Entwicklung beruht übrigens nicht auf der Entwicklung in den Industriestaaten(die Steigerung des Einkommens lag hier bei ca.75%, sondern liegt vor allem in der Entwicklung des ärmsten Fünftels der Welt, dessen Einkommen sich mehr als verdoppelt hat. Drei Milliarden Menschen wurde im Zuge der Globalisierung aus der Armut befreit und das UNDP(Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen)hat festgestellt, dass die Armut in den letzten 50 Jahren mehr abgenommen hat als in den 500 Jahren davor zusammen. Die Entwicklung der Globalisierung könnte genauso einen positiven Effekt haben wie die Industrialisierung. Natürlich kann man immer wieder kritische Bemerkungen über Armut oder Ausbeutung stellen. Das tut der Autor auch zu hauf ' aber man muss auch bedenken, von welchem Ausgangspunkt wir ausgehen. So sind Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen(nach europäischem Verständnis) sicher ein Punkt bei dem man nicht die Augen verschließen darf. Aber besser so, als zu verhungern. Und man muss die Entwicklung der armen Länder auch als ein Prozess verstehen, bei dem nicht sofort ein deutscher Standard erreicht werden kann. Die Durchschnittliche Lebenserwartung in den Entwicklungsländern ist von 1900 bis 1998 kontinuierlich gestiegen und hat sich mehr als verdoppelt. Genauso wie die Säuglingssterberate abgenommen hat und der Anteil der Unterernährten. All diese positiven Effekte für so viele Milliarden Menschen auf der Welt, werden im vorliegenden Buch schlicht ignoriert. Zwar wird gerne das Argument genommen, das sich die Schere zwischen Arm und reich trotzdem weiter öffnet ' aber wenn man bedenkt das es allen Menschen stetig(durch die Globalisierung)besser geht als vorher ist es doch unerheblich wer sich wie schnell entwickelt. Nur wer Reichtum für ein größeres Problem als Armut hält, hat ein Problem damit das manche Millionäre werden, während andere Menschen eben nur langsam reicher werden(aber dafür nicht mehr verhungern müssen).Der völlig irre Ansatz sich praktisch vom Freihandel und der Fokussierung auf den Export zu verabschieden wird zwar auch nicht belegt, davor aber selbstverständlich gefordert. Das gerade der Austausch von Waren Wohlstand schafft(Auf beiden Seiten) wird wieder mal ignoriert. Die Exporte der Deutschen sind in den letzten 20 Jahren um 600 Milliarden gestiegen. Wo bitte soll denn diese Nachfrage aus dem eigenen Land herkommen?!? Gerade auch Importe(in dem Fall das Öl) sind extrem gut und wichtig. Denn auch wenn wir natürlich vom Ölpreis abhängig sind, benötigen wir diesen um 'unsere' daraus produzierten Produkte weiter zu verkaufen und schlagen in der Regel den Ölpreis drauf.Auch das Argument der Produktstandards zieht nicht wirklich. Der Käufer wird nicht gezwungen Produkte zu kaufen und i.d.R. sind sie durch die CE-Norm eh auf einem akzeptablen Standard und jeder Mensch mit gesundem Menschenverstand wird auch begreifen, dass das Plastikspielzeug aus China was um 90% billiger ist, wohl nicht qualitativ hochwertiger ist als die dt. Konkurrenz. Aber auch hier werden nur die negativen Beispiele genannt. Das wir Unmengen sehr guter Produkte importieren, auf die wir angewiesen sind und die unser Leben bereichern wird nicht erwähnt. Ich sitze gerade vor meinem Samsung Laptop(made in china), neben mir liegt mein Iphone (designed in California und assembled in China) und gleich gehe ich Sushi essen. All das bringt mir die Globalisierung. Die Globalisierung abzuschaffen ist genauso unsinnig wie der Versuch das schlechte Wetter abzuschaffen. Sie ist nun mal da. Und die eigene Teilnahme daran einzuschränken ist genauso dumm, weil jede empirische Untersuchung gezeigt hat das sich gerade die Länder gut entwickelt haben die sich dem Freihandel geöffnet haben. Alles in allem ein sehr oberflächlich und enttäuschendes Buch.

  • Rolf Dobelli
    2019-06-20 14:16

    Gleich auf den ersten Seiten gesagt zu bekommen, die meisten Menschen seien gedankenlose Idioten und ermöglichten dadurch die ungebremste Globalisierung, schafft zunächst ein etwas angespanntes Verhältnis zwischen Leser und Autoren - trotz des Einschubs, dass der Leser natürlich die berühmte Ausnahme von der Regel darstelle, weil er intelligent genug sei, sich mit diesem Buch zu befassen. Die schroffe und provokante Herangehensweise ist gewollt, um aufzurütteln, sagen die Autoren. Aber ob das nicht auch etwas netter geht? Immerhin, wer die Beleidigungen verkraften kann und trotzdem weiterliest, wird für sein dickes Fell belohnt. Mit viel Verve zeigen Joppe und Ganowski, dass Globalisierung ohne Intelligenz schädlich ist und dass jeder Einzelne seinen Beitrag zu einem besseren Leben leisten kann und muss. Allerdings wären unter dem Strich etwas weniger Leidenschaft gepaart mit mehr auf Fakten basierender Sachlichkeit besser gewesen. Nicht jedes Billig-T-Shirt beispielsweise fällt gleich nach der ersten Wäsche auseinander. Dieser Kritik zum Trotz macht es großen Spaß, zu sehen, wie die Autoren das ernste Thema aufbereiten. getAbstract empfiehlt das Buch vor allem Einkäufern und Investitionsverantwortlichen sowie allen, die zu mehr Nachhaltigkeit bei der Globalisierung beitragen wollen.