Read Ulzanans Krieg: Die Weißen nannten ihn Josanie - Der letzte Kampf der Apachen by Karl H. Schlesier Online

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Zwangsumgesiedelt leben die Angehrigen der Chiricahua Apachen im Jahr 1885 in der Reservation am Turkey Bach Ihr Alltag ist von Hunger, Krankheit, Elend und Unterdrckung geprgt Um diesen menschenunwrdigen Lebensumstnden zu entgehen, verlassen am 17 Mai 1885 fnf kleine Gruppen mit insgesamt 35 Mnnern, 8 Jugendlichen und 101 Frauen und Kindern heimlich ihre Reservation Die Flucht ruft profilierungsschtige Politiker und Zeitungsreporter auf den Plan und es beginnt eine erbarmungslose Jagd auf die entflohenen Apachen., sowohl von den Vereinigten Staaten Amerikas als auch Mexikos Immer wieder gelingt es den Apachen, ihre Verfolger abzuschtteln und zu berlisten, whrend die weie Presse das Bild der grausamen und marodierenden Apachen ber den Kontinent verbreitet Das Buch beschreibt in Romanform den letzten Freiheitskampf der Apachen in der Person von Ulzana Dabei zeichnet Prof Karl H Schlesier, einer der bedeutendsten Kenner der indianischen Kultur und Geschichte, ein weitgehend differenziertes Bild der Apachen, ihrer Kultur und ihrer Religion, fernab der weien Propaganda Er zeigt den verzweifelten Kampf dieser Menschen um ein menschenwrdiges Leben....

Title : Ulzanans Krieg: Die Weißen nannten ihn Josanie - Der letzte Kampf der Apachen
Author :
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ISBN : B0176JKA2A
ISBN13 : -
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : TraumF nger Verlag GmbH Auflage 1 7 April 2016
Number of Pages : 105 Pages
File Size : 772 KB
Status : Available For Download
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Ulzanans Krieg: Die Weißen nannten ihn Josanie - Der letzte Kampf der Apachen Reviews

  • Gerhard Gericke
    2018-11-11 19:35

    Ulzanas Krieg beschreibt auf eindringliche Art und mit grossem detail Wissen den letzten Ausbruch der Apachen aus dem Reservat.Meistens geht es bei diesem Thema überwiegend um Geronimo und seine Gruppe.Hier wird mal eine Geschichte erzählt die nicht so bekannt ist.Das Ganze ist sehr spannend und informativ.Auch die Kultur der Apachen wird dargestellt und am Ende jedes Kapitels werden Aussagen von Zeitzeugen abgedruckt.Der ganze Wahnsinn und die Brutalität dieser Auseinandersetzug(Ausrottungskrieg) werden deutlich.Man ist beeindruckt wie sehr diese Menschen mit der Natur und der Landschaft verschmolzen waren,von einem viertel der U.S Armee verfolgt und im Grunde nur von den Apachenscouts zur Strecke gebracht.Spannend,Informativ, zum Nachdenken anregend,was will man mehr.Kaufen!!!

  • Marcel Zoller
    2018-11-13 16:46

    Spannend geschriebenes Buch, das Einblick in die Ungerechtigkeit gegenüber den Ureinwohnern Amerikas durch die Europäischen Besiedler aufzeigt. Werde mir diesen Autor jedenfalls merken.

  • Amazon Kunde
    2018-11-10 15:48

    Karl H. Schlesier bringt immer neue Erkenntnisse ans Licht. Seine Bücher sind einzigartig. Ich hoffe alle seine Werke werden ins deutsche übertragen... Action Anthropology war sein Leben - danke und R.I.P.!

  • CL
    2018-10-23 22:51

    Die 5-Sterne-Euphorie der vorherigen Rezensionen kann ich weder teilen, noch nachhollziehen.Toll am Buch ist natürlich die sehr authentische Beschreibung der Apachen und ihrer letzten, verzweifelten Unternehmungen zur Wahrung ihrer Freiheit und Identität. Das Thema des Buches hat mich also schnell überzeugt.Nicht überzeugt jedoch hat mich der Schreibstil, der stellenweise und über mitunter längere Strecken immer wieder an Schwung und Spannung sehr zu wünschen übrig lässt.Wenn man einiges über die alltäglichen und banalen Rituale der Apachen erzählt, ist das schön, um ein besseres Verständnis für die Kultur zu bekommen. Wenn diese Alltagsszenen- und Dialoge jedoch derart häufig und umfänglich wiederholt und gedehnt beschrieben werden, wird es schnell sehr langweilig und sogar frustrierend.Die "abenteuerlichen" und aufregenden Szenen - z.B. ein Gefecht mit der US Kavallerie - gibt es zwar, allerdings kommt diese Spannung insgesamt zu kurz.Hier hätte sich der Autor etwas klarer entscheiden müssen, ob er nun einen Roman verfassen will oder doch "nur" ein Sachbuch. Beides hätte allerdings unterm Strich für meinen Geschmack spannender ausfallen können und müssen.Hätte/wäre/wenn?Ich gebe gerne Geld für gute Bücher aus. Hätte ich hier die Wahl gehabt, erst nach dem Lesen zu bezahlen, hätte ich nach spätestens der Hälfte des Buches abgebrochen und es nicht gekauft.

  • Ralph Pechstein
    2018-10-20 22:32

    Für mich liest sich dieses Buch wie ein Ereignisbericht, in welchem hin und wieder (nicht sehr oft) Dialoge eingebaut wurden. Ich fand das Buch nicht sehr fesselnd und zu großen Teilen eher langweilig. Langatmig beschriebene Rituale schafften es nicht, sich mir, vor meinem inneren Auge, bildlich darzustellen. Auch fehlt es, in gewissem Maße, zu einem Probanden des Buches, eine Beziehung herzustellen. Abgedruckte Korrespondenzen zerreißen den Lesefluss, so wie es eigentlich fast bei jedem Kapitel des Buches passiert. Nach 73% des Buches habe ich aufgehört, auf das Ende zu hoffen und habe ein neues Buch angefangen.

  • Mario Koch
    2018-11-09 22:40

    Schlesier legt mit "Ulzanas Krieg" ein wunderbares Buch über die letzten Jahre der Apachen vor. Darstellungen über deren Leben waren bisher immer sehr einseitig. Apachen gelten den meisten Menschen noch immer als besonders blutrünstige und gewaltbereite Kämpfer. Nur Winnetou ragt mit seiner übermenschlichen Erscheinung über alle hinaus.Die Geschichte des Romans spielt zwischen Mai 1885 und Oktober 1886. Sie beginnt mit der Flucht von etwa 150 Männern, Frauen und Kindern aus der Reservation. Zwei Jahre hatten die besiegten Apachen dort gelebt und erkannt, dass sie von ihren Bezwingern verraten worden waren. Die Lebensumstände in der Reservation waren nicht zu vergleichen mit dem Leben, das die stolzen Ureinwohner einst geführt hatten. Auf ihrem Land machten sich Rancher und Minenarbeiter breit und von den Apachen verlangte man, dass sie sich wie weiße Bauern geben sollten. In ihrer Verzweiflung flüchteten die Menschen, um wieder so wie früher zu leben.Der Roman schildert den Ausbruch und zeigt, wie in den mutigen Kämpfern die Überzeugung reift, dass sie trotz einer geglückten Flucht nach Mexiko auch dort nie glücklich werden können, weil sie immer mit der Angst leben müssen, verfolgt und getötet zu werden.Die Handlung hält sich eng an historische Tatsachen. Dabei gelingt es dem Autor aber in beeindruckender Weise, Einzelheiten aus Kultur, Religion und Geschichte der Apachen mit in die Darstellung aufzunehmen. Das Ganze ist so gekonnt in die Erzählung eingebaut, dass man diese Informationen qausi im "Vorübergehen" mit erfassen kann.Zudem wird die Präsentation der Handlung zum Teil durch den Abdruck von Gesängen oder historisch verbürgten Dokumenten aufgelockert.Schlesier ist ein hervorragender Roman gelungen, der nicht nur eine spannende Geschichte erzählt, sondern ebenso eine wahrheitsgetreue Darstellung des letzten Kampfes der Apachen um ihr Land ist. Mit dem Buch setzt er diesen Menschen ein bleibendes Denkmal.